formstabile Linsen

Der Keratokonus ist eine krankhafte meist fortschreitende kegelförmige
Vorwölbung, die durch eine Verdünnung der Hornhaut (Cornea) entsteht.
In Deutschland sind rund 40.000 Menschen betroffen Häufig kommt es dabei
zu einer unregelmäßigen Hornhautoberfläche (irregulärer Astigmatismus),
die je nach Schweregrad zu einem Sehschärfeverlust führen kann.

Bei starker Ausprägung des Keratokonus ist eine Korrektur mit Brillengläsern
nicht möglich. Dann ist das wichtigste Hilfsmittel die spezielle, formstabile
Keratokonus-Contactlinse. Die Unregelmäßigkeit der Hornhaut wird durch die
Tränenflüssigkeit zwischen der Hornhaut und der Speziallinse ausgeglichen.

Eine gute, verbesserte Sehschärfe kann mit diesen Speziallinsen in den meisten
Fällen erreicht werden. Bei fortgeschrittenem Keratokonus kann es zu Trübungen
oder Vernarbungen der Hornhaut kommen. Dann kann ein operativer Eingriff, eine
Keratoplastik (Transplantat) Abhilfe schaffen. Um eine gute Sehschärfe (Visus)
von 0,8-1,2 zu erreichen ist häufig erneut eine Anpassung mit individuellen
formstabilen Contactlinsen notwendig.

 

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Keratokonus


Kegelförmige Vorwölbung der Hornhaut